Wie künstliche Intelligenz hilft, Sehverlust vorherzusagen

Internationales Forscherteam vom Moorfields Eye Hospital und University College London erzielte bedeutenden Fortschritt bei Früherkennung und Behandlung von Keratokonus. Ernsthafte ophthalmologische Erkrankung, die zu vollständigem Sehverlust führen kann. Wissenschaftler entwickelten KI-Algorithmus, der mit hoher Genauigkeit Krankheitsentwicklung bereits beim ersten Termin beim Augenarzt vorhersagen kann. Was radikal den Behandlungsansatz dieser Pathologie verändert.

Keratokonus ist degenerative Erkrankung. Bei der progressive Verdünnung und Vorwölbung der Hornhaut auftritt. Was zu schweren Sehstörungen führt. Diese Pathologie tritt bei etwa 1 von 350 Menschen auf. Betrifft vorwiegend Jugendliche und junge Menschen. Traditionell benötigten Ärzte jahrelange Beobachtungen.

Mediziner und Forscher schufen dafür massive Datenbank. Basierend auf umfangreicher Analyse von 36.000 Augenscans. Erhalten von fast 7.000 Patienten. Diese umfangreiche Datenbank ermöglichte Erstellung eines starken KI-Modells. Fähig mit 90% Genauigkeit zu bestimmen, ob dringende Intervention notwendig ist oder regelmäßige Beobachtung ausreicht.

Nun ermöglicht Implementierung von KI in klinische Praxis, das Sehvermögen einer großen Anzahl von Patienten zu erhalten.